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Die Flexibilität deiner Bänder, Muskeln und Sehnen entscheidet darüber, ob sich deine Gelenke frei bewegen können! Da Knochen- und Muskelgruppen sowie Muskelketten miteinander verbunden sind und selbst kleinste Bewegungseinschränkungen für ein Gelenk zu Herausforderungen und Schmerzen an ganz anderer Stelle führen können, ist punktuelles Dehnen kaum bis gar nicht hilfreich. Deshalb ist es so wichtig, nicht isoliert zu dehnen! Dehne immer ganze Muskelketten! Nur wenn gerade nicht der optimale Ort und die beste Zeit dafür sind, kannst dich kurzfristig mit kleinen Dehnübungen behelfen. 

Woher kommt die Strategie des Dehnens von Muskelketten?

Aus der Biokinematik! Diese Methode ist aus dem Verständnis für physische Abläufe und Zusammenhänge entstanden, für ein besseres Erkennen und Verstehen von Schmerz. Biokinematik steht auf drei Säulen: nämlich Erkenntnissen aus Medizin, Mathematik und Biologie. Die grundlegendste Frage dieser Lehre ist: Wie entstehen Schmerzen und wie können wir diese behandeln? Welche Ursachen sind dafür verantwortlich? Die Biokinematik vereint z. B. unterschiedliche Techniken des Dehnens für Bindegewebe und Muskulatur. Das Ziel ist es, die natürlichen Bewegungsabläufe des Körpers wiederherzustellen, damit Schmerzen endlich der Vergangenheit angehören! 

Was ist Biokinematik?

Das Ergebnis krankhafter Bewegungsabläufe ist Schmerz! Und was ist natürliche gesunde Bewegung? 

Walter Packi suchte nach Antworten und schuf – genau ein Jahrhundert, nachdem der Mathematiker Ludwig Burmester die Theorie der „Kinematik“ entwickelt hatte – die Biokinematik. Die Kinematik ist ein Teilgebiet der Physik und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Bewegungen von Körpern gegenüber einem Bezugspunkt. Auf einen lebenden Körper lassen sich beispielsweise Gelenke in dieser Rolle verstehen.

Was für die Physik und Mechanik funktioniert, lässt sich nicht ohne Weiteres auf den menschlichen Körper übertragen. Deshalb beschreibt die Biokinematik mit ihren Ursprüngen in Mathematik, Biologie und Medizin, wie Bewegung im Körper funktioniert.

So lassen sich Schmerzen durch Veränderungen im Bewegungsablauf erkennen, verstehen und lösen!

Das five Konzept – Profitiere von einem revolutionären Bewegungskonzept, das die Therapiewelt auf den Kopf gestellt hat

Herkömmliches Stretching dehnt einzelne Muskeln, meidet eine Überstreckung der Lendenwirbelsäule und setzt mehr auf Kräftigung der geschwächten, anstatt auf Lösen der erstarrten Muskulatur.

Konventionelle Therapien setzen immer noch häufig auf die Symptombehandlung durch eine OP. Five hingegen bietet eine ursächliche Therapie, die das Problem an seinem Ursprung angeht.

 

Betrachte beispielsweise untenstehende Darstellung, du siehst eine Muskelkette, die aus mehreren Muskeln besteht und vom Handgelenk bis zum Fußgelenk führt. Diese einzelnen Muskeln dürfen nicht isoliert betrachtet werden, denn sie wirken gelenkübergreifend. 

Werde beweglicher als jemals zuvor

Mit den Übungen aus dem five Konzept erreichst du bereits mit 1 – 2 Mal in 10 Tagen eine Linderung von Beschwerden und Verbesserung deiner Beweglichkeit, die du nicht für möglich gehalten hast.

Was ist so besonders am five Konzept? 

  • Da der Bewegungsapparat nie einzelne Muskeln isoliert benutzt, um eine Bewegung auszuführen, betrachtet das five Konzept die komplette Muskelkette.
  • Anstatt, wie bei einem gängigen Kräftigungsprogramm, den geschwächten Muskel nur zu kräftigen, werden bei five erstarrte Muskeln wieder beweglicher.  
  • Das five Konzept bietet ein Gegengewicht zu einseitiger Alltagsbelastung.
  • Verkürzungen werden rückgängig gemacht, das Kräftegleichgewicht im Körper langfristig wieder hergestellt.
  • Beim five Training ist das Gelenk durch die Aktivität der auf Länge gebrachten Muskelketten geschützt.
  • Das schwächste Glied in der Kette bekommt automatisch den intensivsten Trainingsreiz. Das heißt: Der Körper entscheidet selbst, wo die Schwachstelle innerhalb der beübten Muskelkette liegt.
  • Übermäßiger Druck auf den Gelenkknorpel wird beseitigt, so dass sich der Knorpel wieder mit Gelenkflüssigkeit vollsaugen kann.
  • Das Gelenk wird endlich wieder in seiner vollen genetisch angelegten Bewegungsfähigkeit benutzt.
  • Der Körper erlernt neue bessere Bewegungsmuster. 
  • Die im Alltag verkürzten und verkümmerten Muskelketten werden wieder lang, stark und geschmeidig.
  • Der Körper kann sich selbst reorganisieren und so wieder auf natürliche Weise funktionieren.

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Die Rückwärtsbewegung ist eine ganz natürliche Bewegung, die unsere Wirbelsäule ursprünglich genauso gut beherrschte wie das Beugen. Durch die moderne Lebensweise verlernt der Körper diese natürliche Bewegung.

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Durch die Rückwärtsbewegung hat der Gallertkern die Möglichkeit wieder in seine ursprüngliche Position zu gleiten. Dadurch werden die Bandscheiben entlastet.

Möchtest du mehr zu diesem Thema erfahren oder das five Konzept ausprobieren?

Wende dich an einen Gesundheitscoach, wir beraten dich gerne!

Natürliche Booster für mehr Beweglichkeit

So wie alle Gewebe im Körper brauchen auch Gelenke Nährstoffe, um sich regenerieren zu können. Fehlen Vitalstoffe und Spurenelemente, fehlt den Gelenken, was sie zum Schutz und zur Regeneration brauchen. Vitalstoffmangel ist eine der Ursachen für eine Übersäuerung, die wiederum Entzündungsprozesse fördert und Mitursache für Arthrose sein kann. Studien konnten bereits den Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und Arthrose feststellen.

Eine Ernährung mit entzündungshemmender Wirkung umfasst folgende Lebensmittel und Inhaltsstoffe:

  • wenig tierische Lebensmittel, da diese entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten.
  • Nahrungsmittel mit Antioxidantien (nur ein Antioxidans, auch Radikalfänger genannt, kann Zellschäden abwenden; die fünf großen Gruppen der wirksamsten Antioxidantien sind: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe), wie Gemüse, Salate, Kräuter, Früchte, Sprossen, Wildpflanzen (wie bspw. Löwenzahn), Ölsaaten und Nüsse, naturbelassene Öle und Fette,
  • ausreichend basenbildende Lebensmittel, um gegen eine Übersäuerung anzugehen,
  • wenig Gluten (Weizenmehlprodukte meiden), was den Darm entlasten und damit ebenfalls entzündungshemmend wirken kann,
  • wenige schädliche Lebensmittel wie Transfette, Fast Food, industriell Verarbeitetes und Genussgifte wie Zucker und Alkohol.

Checkliste Mobility-Booster:

Es gibt Sie also, ausgewählte Nahrungsmittel und Wirkstoffe, deren Wirksamkeit gegen Gelenkbeeinträchtigungen durch Studien nachgewiesen werden konnte.

Nahrungsmittel-Booster und ihre Wirkstoffe:

Brokkoli: Der grüne Tausendsassa aus der Familie der Kreuzblütengewächse macht auch bei Arthrose eine gute Figur. Er ist reich an Antioxidantien und hat den guten Ruf, durch seinen Inhaltsstoff

Sulforaphan verlangsamend auf den Prozess der Arthrosebildung zu wirken. Dies belegen unterschiedliche Studien.

Knoblauch: Die beliebte Kulturpflanze setzt beim Zerkleinern Diallyldisulfid frei, das Enzyme beeinträchtigt, die im Verdacht stehen, den Abbau von Knorpelgewebe zu beschleunigen.

Kurkuma: Was gut gegen Entzündungen wirkt, hilft oft auch gegen den Gelenkverschleiß. Kurkumin kann auch Gelenkschmerzen mindern, wie z. B. eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigte. 

Aloe vera: Der Saft der Aloe vera kann beim Aufbau von Knorpelgewebe helfen. Das liegt am Acemannan. Diesem Inhaltsstoff wird nachgesagt, bei Arthrosetherapien unterstützend zu wirken und dem Gelenkverschleiß generell vorzubeugen.

Granatapfelsaft: Der Saft aus den roten Früchten des sommergrünen Granatapfelbaums wirkt antioxidativ. Einer Studie zufolge unterbindet er die Zerstörung des Knorpelgewebes und hat zusätzlich einen positiven Einfluss auf die Balance bei hohem Blutdruck.

Ingwer: Die braungelbe Knolle ist entzündungslindernd und kann Schmerzen verringern. Das Gewürz kann unter anderem als Tee, Limonade, für Currymischungen und Gebäck verarbeitet werden.

Paranuss: Laut einer vor sechs Jahren abgeschlossen Untersuchung sollen sich die Symptome der Arthrose erhöhen, wenn der Selenspiegel im Organismus sinkt. Dieser Zusammenhang wurde hauptsächlich an Personen beobachtet, die bereits an Arthrose litten. Regelmäßige Selenversorgung beugt dem Risiko, an Arthrose zu erkranken, aktiv vor. Nehmen Sie maximal (!) 3–4 Paranüsse täglich zu sich, damit ist Ihr Bedarf ausreichend gedeckt. Tipp: Lagern Sie die angebrochene Verpackung im Kühlschrank, verbrauchen Sie den Inhalt innerhalb weniger Tage und achten Sie zum Schutz vor Schimmel auf Farbe, Geruch und Geschmack.

Vitalstoff-Booster und ihre Wirkung:

Magnesium: Je besser die Versorgung mit Magnesium ist, desto weniger Chancen hat die Arthrose. Schäden am Knorpel werden verringert und Kalkablagerungen minimiert. Auch wenn Medikamente weniger Wirksamkeit zeigen, kann das auf einen Mangel des Minerals hindeuten. Bei zusätzlicher Einnahme magnesiumhaltiger Präparate lassen Sie sich am besten in einer Apotheke beraten. Dort erhalten Sie Auskunft zur Bioverfügbarkeit und Dosierung. Oder wenden Sie sich an einen Gesundheitscoach.

Silizium: Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat sind wichtige Bestandteile der extrazellulären Matrix unserer Knorpelzellen. Ein Verlust beider Elemente ist eine der häufigsten Ursache der Arthrose. Für ihren Aufbau wird das Spurenelement Silizium benötigt. Eine ausreichende Zufuhr kann mit Hirse, Hafer, Brennnessel oder Braunhirse sichergestellt werden – diese Lebensmittel sind für ihren hohen Siliziumgehalt bekannt.

Vitamin E: Das fettlösliche Antioxidans ist ein fleißiger Fänger freier Radikale. Es schützt den Knorpel somit gleichzeitig vor Entzündungen und damit vor Arthrose. Als eine reiche Quelle für Vitamin E gelten Sanddornfruchtfleisch-Öl, Mandeln, Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl.

Omega-3-Fettsäuren: Die gesunden Wirkungen dieser Vitalstoffe stellt heute niemand mehr infrage. Da sie auch entzündungshemmend wirken, kann eine erhöhte Aufnahme vom Omega-3-Fettsäuren Arthrose entgegenwirken. Versuchen Sie, Leinsamen, Chiasamen, Leinöl, Hanföl oder Hanfsaat in den täglichen Ernährungsplan aufzunehmen, um dauerhaft vom positiven Effekt zu profitieren. Gelingt das nur teilweise, können Sie auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. 

Ihr könnt euch freuen, der neue five Rücken- und Gelenkbereich ist nun fast fertig. Die wunderschönen neuen Geräte wurden geliefert, ebenso wurden Wände und Fußboden verschönert. Wir hoffen, ihr seid genauso aufgeregt wie wir.
Am Mittwoch, den 01. Februar 2017 um 19:00 Uhr, lüften wir das Geheimnis 
Wir hoffen, du bist dabei!!!

Deine Dokaner